Before the Click - Live Performance (2018)

(Wikipedia) Ein Magnetband ist ein Datenträger. Es besteht in der Regel aus einer langen, schmalen Folie aus Kunststoff, die mit einem magnetisierbaren Material beschichtet ist. Das Band ist auf Wickelkernen (Bobbys[1]) oder Spulen aufgewickelt, oft auch in Kassetten eingebaut.

Der Urvater der Magnetbandtechnik ist die 1898 erfundene magnetische Tonaufnahme auf Draht. Bei dieser Erfindung wurden Tonaufnahmen auf einem dünnen Stahldraht gespeichert. Die Aufzeichnungs- und Abspielgeschwindigkeit betrug 610 Millimeter pro Sekunde. Für die übliche Kapazität von einer Stunde war der Draht 2195 Meter lang und hatte auf Grund seiner geringen Dicke auf Spulen von wenigen Zentimetern Durchmesser Platz. Diese Technologie wurde beim Erscheinen von kommerziellen Magnetbandrecordern schnell verdrängt. Allerdings fanden Drahtaufzeichnungsgeräte noch bis in die 1970er in Satelliten und anderen unbemannten Raumschiffen Verwendung.

Dokumentarfilm ARTE

Das VHS Imperium - Wie das Kino nach Hause kam, ist ein Dokumentarfilm über das Kulturphänomen der Videotheken.

2016, von Dimitri Kourtchine (F)

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Glitch Software

Creation VHS Effects entwickelt Plug ins für After Effects.

Damit lassen sich analoge Effkte in digitale Daten rechnen.

 

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Nam June Paik

Der Koreanische Videopioneer Nam June Paik unternahm in den 70er und 80er Jahren zahlreiche Experimente in denen er versuchte durch Modulation des elektronischen Signals optische Effekte zu erzeugen.

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The Wobbulator

Musikclip Papiro, Automare

Computeranimation auf VHS transferiert.

2017

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Musikclip Papiro, Automare

Before the Click - Videoperformance

Glitch Art

Sammlung von Videos welche analoge und digitale Fehler (Glitch) künstlerisch nutzen.

Glitch Art Dot Com

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Video von Gabriel Edvy

Ningjing / Video von George Kountouras

Buchtip: Kompendium der analogen Bildstörungen

Das erste Nachschlagewerk zu Bildstörungen analoger Videobänder. Ein unverzichtbares Handbuch für Sammlungsbetreuer und Kunstschaffende.

Die Erhaltung analoger Videokunst verlangt von Sammlungsbetreuern nicht nur die fachgerechte Erfassung und Lagerung von Magnetbändern, sondern auch die korrekte Sichtung und informierte Schadensanalyse analoger Videobänder. Nur so kann verhindert werden, dass bei der Digitalisierung ungewollte Bildstörungen, die durch Schäden am Videoband, am Gerät oder durch Bedienfehler entstehen können, irreversibel in den künstlerischen Bildinhalt einkopiert werden und so das Kunstwerk nachhaltig manipulieren.

Die vorliegende Kompendium bietet den Betreuern von audiovisuellem Kunst- und Kulturerbe einen Leitfaden für die Identifikation, Sichtung, Erfassung und Zustandsbestimmung analoger Videobänder. Die Phänomene und Ursachen 28 häufiger Bildstörungen werden beschrieben und mit Videosequenzen auf der beiliegenden DVD zusätzlich illustriert. Ein technisches Kapitel liefert Grundlagen zur Videotechnik, während ein kunstwissenschaftliches Kapitel Bildstörungen erörtert, die in der analogen Videokunst bewusst als Gestaltungsmittel eingesetzt worden sind.

(Text auf: http://www.scheidegger-spiess.ch/index.php?pd=ss&lang=de&page=books&book=487, 2017)

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Video Feedback

Film ohne Kamera, das Bild bildet sich selbst ab!

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Feedback Tutorial

Audio Video Feedback

Performance von Ryota Hamasaki

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Live Performance