Modulbeschrieb

In der zeitgenössischen Kunst lösen sich die Grenzen der verschiedenen Künste immer mehr auf. Multi- und intermediale Verfahren, d.h. die kombinierte Nutzung verschiedener meist digitaler Medien bzw. die Interaktion verschiedener künstlerischer Medien untereinander werden häufig zum Gestaltungsmittel. Dabei stellt der Bezug verschiedener Disziplinen aufeinander, wie z.B. Bildende und Darstellende Kunst, Angewandte Kunst, Design & Technik, Musik, Literatur etc. einen wichtigen Aspekt in der künstlerischen Auseinandersetzung dar.

In diesem Modul setzen sich die Studierenden auf explorative und "essayistische" Weise mit Methoden, Werkzeugen und Prozessen des multi- und intermedialen Gestaltens auseinander.

Die Studierenden erarbeiten im Modul verschiedene Inhalte multi- und intermedialen Gestaltens. Dabei werden Inhalte, Themen und Fragen an die eigene Person und an die Gesellschaft künstlerisch bearbeitet. Hierfür ist es notwendig, die im Bachelorstudium erarbeiteten Kompetenzen im digitalen und analogen Gestalten zu erweitern und zu vertiefen.

Im Rahmen des Moduls sollen Bezüge zu anderen künstlerischen Fachdisziplinen erarbeitet und gestalterische Themen aufeinander bezogen werden. Neben der Recherche und Aneignung multi- und intermedialer Kunst steht die Erweiterung und Vertiefung der eigenen künstlerischen Kompetenzen im Mittelpunkt des Moduls.

In einer Ateliersituation werden nach einer gemeinsamen Projektdefinitionsphase kleine multi- und intermediale Projekte von interdisziplinären Lern/Produktionsteams prototypisch und iterativ entwickelt, verworfen, verfeinert.

Die so gemachten Erfahrungen in scheinbar "fremden" Praktiken und Prozessen ermöglichen den Austausch zwischen musikalischen, technischen und künstlerischen Kompetenzen und unterstützen die Studierenden bei der Durchführung von interdisziplinären Projekten.