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Profilinformation

Mentoratsportfolio von Seraina Stark

Mein Profil setzt sich folgendermassen zusammen:

- Arbeitsprozess

- Meine Fragestellung

- Theorie

- Literatur

- Meine Erfahrungen

- FAP in Nantes

- Selbstbestimmtes Praktikum

- Beurteilen

- Differenzieren

 

 

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Übersicht über die eigene Fragestellung

Inhalte zum Thema Lernbehinderung

1.       Einleitung

-          Entwicklung sozialer Kognitionen bei Kindern

-          Inwiefern sind die Theory of Mind und die Extended Identity

           abhängig vom Entwicklungsstand?

 2.       Theory of Mind - Erklärung

-          Fähigkeit, andern mentale Zustände zuzuschreiben und

           Handlungen ableiten und erklären können

-          Durch Theory of Mind: Empfinden von Empathie und

           Perspektivenübernahme -> Voraussetzungen für sozialen

           Austausch

-          Unterscheidung zwischen physischer Realität und mentaler Welt

            -> dennoch Verbindung

-          Konzept des falschen Glaubens: Überzeugung von X ≠ Realität

 3.       Theory of Mind - Überzeugungssysteme

-          Theory of Mind 1.Ordnung:

            „Anne weiss nicht, dass Tom in der Schule ist.“

-          Falscher Glaube 1.Ordnung:

            „Anne glaubt fälschlicherweise, dass Tom im Park ist.“

-          Theory of Mind 2.Ordnung: „Anne weiss nicht, dass Tom weiss,

            dass der Eisverkäufer in der Schule ist.“

-          Falscher Glaube 2.Ordnung: „Anne glaubt, dass Tobias glaubt,

            dass der Eisverkäufer im Park ist.“

 4.       Extended Identity - Erklärung

-          X interagiert mit der sozialen Umwelt anstelle von Y

-          Soziale Emotionen (z.B. Verlegenheit) erwerben

-          In Verantwortungsbeziehungen, Freundschaftsbeziehungen

-          In Mutter-Kind-Beziehungen: Fremdregulation durch die Mutter

            -> soziales Verhalten und soziale Emotionen erlernen

 5.       Extended Identity - Funktionen

-          Adäquate emotionale und verhaltensbezogene Reaktionen

            vermitteln

-          Vermittlung von reflexiv sozialen Emotionen

            (Scham, Schuld, Verlegenheit Stolz)

-          Selbstüberwachung, Selbstregulation

 6.       Extended Identity - Entwicklung

-          In Verantwortungsbeziehungen ->  in gleichwertigen

            Beziehungen

-          Verlegenheit aufgrund der gleichen Gruppenzugehörigkeit

            -> blosse Assoziation mit andern

 7.       Extended Identity – Zusammenhang zur Theory of Mind

-          Verhalten Erwartungen -> Verlegenheit

-          Verhalten = Erwartungen? -> Theory of Mind

 8.       Lernbehinderung - Erklärung

-          Verschiedene Schweregrade geistiger Behinderung

-          Beeinträchtigung in verschiedenen Bereichen

-          Charakteristische Merkmale

 9.       Lernbehinderung - Ursachen

-          Meistens keine organische Ursachen

-          Familiale Retardierung

-          Mangelnde soziale Anregung

-          Genetische Anlage

 10.   Lernbehinderung - Förderbedarf

-          Einschränkung der Lern- und Leistungsentwicklung

-          Förderung den Fähigkeiten und Begabungen entsprechend

 11.   Lernbehinderung: 2 Hypothesen

-          Entwicklungsverzögerungshypothese:

             kognitive Leistungsfähigkeit – Entwicklungsstand

-          Strukturdifferenzhypothese: kognitive Leistungsfähigkeit

            – kognitive Struktur

-          Mentales Alter chronologisches Alter

 12.   Theory of Mind bei lernbehinderten Kindern

-          Tiefere Leistungen im Bereich der

            Theory of Mind 2.Ordnung

-          Mögliche Erklärungen:

-          Kognitiver Leistungsstand beeinflusst Leistung

            im Bereich der Theory of Mind

-          Entwicklung der Theory of Mind beeinflusst

            kognitive Leistungsfähigkeit

-          Sozialisationserfahrungen beeinflussen

            Theory of Mind und kognitive Leistungsfähigkeit

 13.   Extended Identity bei Kindern mit Lernbehinderung

-          Defizit im Bereich der Extended Identity

-          Verantwortung übernehmen -> schwierig

-          Anforderungen im sozialen Bereich dem

            Entwicklungsstand anpassen

 14.   Lernbehinderung erkennen und fördern

-          Früherkennung: möglichst vor der Schule

-          Frühförderung: positive Seiten stärken, Selbstbewusstsein

-          Unterstützung aus dem Umfeld

-          Verhinderung von Isolation, Angst, negativen Attributionen,

            psychischen Krankheiten

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Mentorin

Andrea Christen

=)

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Arbeitsprozess Mentoratsportfolio

27.4.2015

- Lesen und Recherchieren zum Thema "Lernbehinderung erkennen und fördern" (0.5 h)

- Verfassen von Posing 14 (1 h)

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ALGE

Musical

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Meine Fragestellung

1.Posting: Einleitung

Thema

Ich möchte mich mit der Arbeit im Mentorat vertieft mit dem Thema Lernbehinderung auseinandersetzen. Dafür habe ich ein Buch gefunden, das sich mit den sozialen Kognitionen bei Kindern mit Lernbehinderung auseinandersetzt. Das scheint mir sehr spannend, denn bis jetzt habe ich beim Begriff "Lernbehinderung" immer nur an schulische Leistungen gedacht, die verzögert oder unterdurchschnittlich sind. Durch das Buch merke ich aber, dass das nicht das Einzige ist, worin diese Kinder im Rückstand sind. Das zu berücksichtigen erachte ich als spannend und wichtig.

Weg zur Themenfindung

Ich habe vor dem Studienbeginn ein Jahr lang ein Praktikum in der Heilpädagogischen Schule in Flawil gemacht. Da arbeitete ich in einer Klasse mit 8 Kindern. Die Praktikanten sind dort grundsätzlich für das schwächste Kind zuständig. Andere Praktikanten hatten zum Teil Kinder, die schwer behindert waren, und mit denen man schulisch natürlich nicht viel machen konnte. Ich war aber in einer starken Klasse, in der die meisten Schülerinnen und Schüler "nur" eine Lernbehinderung hatten. Auch das Mädchen, für das ich zuständig war, war entwicklungsmässig zwar am weitesten zurückgeblieben, sie war aber mit 12 Jahren doch schon ungefähr auf dem Stand eines 5-jährigen Mädchens. Ich lernte mit ihr zu schreiben, was mir grossen Spass machte. Sie erreichte in diesem Jahr grosse Fortschritte.

Die Arbeit mit behinderten Kindern hat mir so gefallen, dass ich nach dem Studium an der PHSG noch Heilpädagogik studieren möchte. Das Thema Behinderung interessiert mich sehr, deshalb habe ich mich entschieden, das oben beschriebene Buch zu lesen.

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Theorie

14.Posting: Lernbehinderung erkennen und fördern

Früherkennung

Eine Lernbehinderung fällt oft erst in der Schule auf, weil das Kind beispielsweise Gehörtes nicht in den richtigen Zusammenhang bringen kann. Somit wird das Kind durch seine Beeinträchtigung schon psychischem Druck ausgesetzt. Dieser druck kann die Lernbehinderung noch zusätzlich verstärken.

Wichtig ist daher die Früherkennung - wenn möglich vor dem Eintritt in die Schule. Das Lernen beginnt nämlich nicht erst in der Schule. Schon vorher kann die Entwicklung eines Kindes im Gegensatz zu Gleichaltrigen beobachtet werden. Je früher lernbehinderte Kinder gefördert werden, desto besser gelingt es ihnen später, in der Schule zurechtzukommen. 

Barrierefrei - Behinderungen im Alltag (2012). Online unter: http://www.blog-barrierefrei.de/lernbehinderung-bei-kindern-definition-und-symptome/

Frühförderung

Durch eine Früherkennung können die Kinder schon früh gefördert werden. Es ist sehr wichtig, dass Kinder  früh lernen, wie ihre Behinderung ausgeglichen werden kann. Dafür sollen positive Seiten erkannt, gestärkt und ausgebaut werden, damit negative Auswirkungen gehemmt werden können. Wenn diese frühe Stärkung des Selbstbewusstseins nicht gewährleistet ist, können negative Attributionen bezüglich der eigenen Person entstehen und verankert werden. Denn v.a. ältere Kinder verbinden ihre Lernbehinderung mit Misserfolgen und Rückschlägen v.a. in der Schule, aber je nach Umfeld auch zu Hause oder in Vereinen, und sehen somit vermehrt ihre - aus ihrer Sicht mangelnden - Fähigkeiten. 

Solche negativen Einstellungen und Attributionen, die oft schon im Kleinkindalter festgelegt sind, können zu Angst, Isolation, Unsicherheit, mangelndem Selbstbewusstsein und fehlendem Selbstwertgefühl führen. Frühförderung und Unterstützung vom Umfeld können dem entgegenwirken und die Entwicklung von psychische Krankheiten verhindern.

Die Frühförderung bezieht sich nicht nur auf das Kind, sondern auch auf dessen Familie. Diese soll darin geführt werden, ihr Kind in seinen Stärken zu fördern und seine Schwächen anzunehmen.

Lernen fördern - Bundesverband (31.7.2013). Online unter: http://www.lernbehinderungen.de/fruehfoerderung/beschreibung-und-ziele/warum-fruehfoerderung-wichtig-ist. 27.4.2015

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Literatur

Literatur zur eigenen Fragestellung

Von Goldammer, A. (2012). Kognitionen bei Kindern mit Lernbehinderung. Saarbrücken: AV Akademikerverlag. 

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FAP in Nantes

Inhalt FAP-Portfolio

Inhalt FAP-Portfolio

1. Was lernen die Kinder konkret in Sprache, Mathematik, M und U, Gestalten, Sport, Musik...

   1.1 Französisch: 

      1.1.1 Analyse de phrase 

      1.1.2 Littérature 

      1.1.3 Grammaire 

      1.1.4 Evaluation 

   1.2 Englisch

   1.3 Mathe

      1.3.1 Malrechnen

     1.3.2 Kopfrechnen

     1.3.3 Formen

   1.4 Bildnerisches Gestalten

   1.5 Musik

   1.6 Sport

   1.7 M&U

2. Auf welche Art und Weise lernen die Kinder? (viel Instruktion/ entdeckendes Lernen…..)

   2.1 Beschreibung allgemein

      2.1.1 Frontalunterricht

      2.1.3 Repräsentationsformen  

      2.1.4 Lernatmosphäre

      2.1.5 Reflexion

      2.1.6 Les ardoises

      2.1.7 Projektlernen

   2.2 Einzelne Klassen

      2.2.1 Dictée

      2.2.2 Werkstatt

      2.2.3 Gruppenarbeit

      2.2.4 Entdeckendes Lernen

   2.3 Methoden Klassenführung

      2.3.1 Morgenrituale

      2.3.2 Ämtli 

      2.3.3 Organisatorisches

3. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zum Lernen in der Schweiz?. 

   3.1 Gemeinsamkeiten

      3.1.1 Reflexion 

      3.1.2 Bewertungsraster

      3.1.3 Projektlernen

   3.2 Unterschiede

      3.2.1 Material 

      3.2.2 Differenzierung

      3.2.3 Autonomie

      3.2.4 Atmosphäre

      3.2.5 Verteilung der Fächer

 

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Selbstbestimmtes Praktikum

Fotos

Schlussbild von Lied Nr.3: Hipp und hopp und happy

 

Anfangsbild von Lied Nr.8: Friede, Freude, Eierkuchen

 

Szene 17: Robespierre hält den Kopf von Louis XVI in der Hand

 

Schlussbild nach Finale

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Beurteilen

3.Posting: FAP Französisch-Evaluation

Evaluation im Fach Französisch

Dieses Posting bezieht sich auf die Beurteilung einer Evaluation, die in meinem Fremdsprachassistenzpraktikum in Nantes im Fach Französisch von der Klasse CP durchgeführt wurde. Kinder, die sich nach unserem System am Ende der ersten Klasse befanden, mussten eine Lernstandserhebung bezüglich ihrer Fähigkeiten im Lesen und Schreiben absolvieren. 

Am Schluss der Prüfung gab es einen Kompetenzraster, auf dem zu jeder Aufgabe die benötigte Kompetenz ausformuliert war. Damit hatte man eine genaue Vorstellung, welche Fähigkeiten für die spezifische Aufgabe verlangt waren. Somit war also nicht die Anzahl Fehler bei einer Aufgabe entscheidend für die Beschreibung des Lernstandes, sondern die Art des Fehlers. Dafür möchte ich ein Beispiel zeigen:

Bei der Aufgabe 1 ist beim ersten Bild das Wort "chapeau" verlangt. Wie auch bei uns in der Schweiz mussten diese Erstklässler das Wort nicht orthografisch korrekt schreiben. Die 1. Kompetenz auf dem Raster beschreibt: "Die Wörter bezüglich Laut-Buchstaben-Beziehung" richtig schreiben. Das heisst, die Kinder sollen so schreiben, wie sie sprechen. Wenn nun ein Kind "chapau" oder "chapo" schreibt, ist das lautlich gesehen dasselbe, und wird deshalb nicht als Fehler gezählt. Wenn es jedoch "chapeu" oder "capeau" notiert, wird es als falsch angesehen, weil das Geschriebene nicht mit dem Gesprochenen übereinstimmt. 

Die Lehrerin kreuzte auf dem Kompetenzraster einen der vier Bereiche "erreicht", "zu vertiefen", "im Erwerbsprozess", "nicht erreicht" aufgrund der Lösungen an. Somit hat man den Überblick über den Lernstand zu jeder einzelnene Kompetenz. So sieht man genau wie sich eine allfällige Note zusammensetzt.

Gerade am Ende der ersten Klasse ist es wichtig, den Stand der Lese- und Schreibfertigkeiten zu überprüfen. Um sich einen genauen Überblick zu verschaffen, müssen alle benötigten Teilfertigkeiten untersucht werden. Mit dieser differenzierten Beurteilung erhält man wichtige Informationen, die zur Entwicklung von neuen Übungen zur Weiterarbeit in Form von individueller Förderung helfen können.


Ein Teil der Evaluation

 

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Differenzieren

Differenzierte Unterrichtseinheit Mathe 2

Aufgabe 2:

Niveau 1:

Ergänze auf 100 g.                          Ergänze auf 1 kg (= 1000 g)

a)      60 g                                       a)  250 g

b)      30 g                                       b)  650 g

c)       45 g                                       c)  880 g

d)      75 g                                       d) 420 g               

 

Niveau 2:

Ergänze auf 1 kg.

a)      650 g

b)      460 g

c)       262 g

d)      88 g

e)      375 g

f)       813 g

g)      555 g

Niveau 3:

Ergänze auf 1 kg.                             Ergänze auf 550 g.                          Ergänze auf 10 kg.

a)      63 g                                       a)  19 g                                                 a)  6 kg 400 g

b)      712 g                                    b)  402 g                                              b)  3 kg 900 g

c)       537 g                                    c)  333 g                                               c)  7300 g

d)      409 g                                    d) 184 g                                               d)  1450 g

 

Die schwächsten Kinder müssen noch nicht mit so hohen Zahlen agieren, sie sollen zuerst auf 100 g ergänzen. So werden sie nicht durch hohe Zahlen verwirrt. Dann sollen sie aber doch in den höheren Zahlenraum wechseln, jedoch mit einfacheren Zahlen. Sie müssen nur mit Zehnerzahlen rechnen. Als enaktive Hilfe könnte man ihnen noch Gewichtssteine zur Verfügung stellen.

Das Niveau 2 ist so wie es im Zahlenbuch vorgeschlagen ist. Die Kinder auf dem mittleren Niveau sollen ihre Zahlenvorstellungen im Tausenderraum festigen.

Die stärksten Kinder sollen mit Aufgaben des mittleren Niveaus starten, dann aber mit schwierigeren Zahlen weiterfahren. Beim zweiten Stöckchen wird die Zielzahl auf 550 g geändert. Das ist schwieriger, weil sie nicht auf den Tausender oder Hunderter ergänzen müssen, sondern auf den Zehner. Dabei müssen sie die Übergänge über die Hunderter gut können. Beim Ergänzen auf 10 kg kommt dazu, dass die SuS die Zahl in Kilogramm und Gramm zerlegen müssen.

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Comments

Andrea Christen
17 February 2014, 9:08 AM

Liebe Frau Stark, ein Riesenkompliment für Ihr Mentoratsportfolio. Es ist klar und gut strukturiert aufgebaut, man findet sich gut zurecht. Die Inhalte sind vielfältig: Theorie (Lernbehinderung), Selbstbestimmtes Praktikum (Musical) und Differenzieren sind vorhanden. Es wird deutlich sichtbar, dass Sie schon viel in Ihr Portfolio "investiert" haben.
Das freut mich. Herzlich A. Christen

Andrea Christen
04 June 2014, 10:47 AM

Liebe Frau Stark, nun habe ich Ihr E-Portfolio noch einmal in Ruhe gelesen und ein mindmap erstellt.  Sie haben insgesamt etwa 22 Postings in den Themenereichen "Musical, Differenzieren" und "soziale Kognitionen" erstellt. Der Aufbau der Inhalte ist in allen drei Feldern sehr gut, logisch klar, inhaltlich dicht. Wer in Ihrem E-POrtfolio liest, kann echt etwas lernen.
Nun fehlt nur noch das Feld: "Literatur".
Noch ein Gruss von hier nach dort. A.Christen

Andrea Christen
01 July 2014, 10:23 AM

Ja bonjour Frau Stark,

Schön, dass Sie zurück sind. Ich habe eben gesehen, dass Sie mit dem FAP Beitrag begonnen haben. Herzlich A. Christen

Andrea Christen
24 May 2015, 4:02 PM

Liebe Frau Stark, abschliessend habe ich eben Ihr Portfolio angeschaut und mich für das Kolloquium vorbereitet. Nach meiner "Buchhaltung" sind alle Postings kommmentiert. Es sind total rund 30 Postings. Ich hoffe, ich habe richtig gezählt und grüsse Sie herzlich A. Christen

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