Standortbestimmung und CAS "Berufspraxis kompetent begleiten"

Teilprojekte von "Medien in der Lehre HS15 / HS16 am IVP"

Standortbestimmung [18]

"Vor dem Praktikum 4 dokumentieren und visualisieren die Studierenden ihren Lernweg und zeigen ihre berufsbiografische Entwicklung auf. Die Standortbestimmung ist als Evaluation der Ressourcen und Lernbedürfnisse der Studierenden anhand der im Studienplan festgelegten Kompetenzen aus FWFD, ESW und BPA angelegt. Als Grundlage dienen die Einträge im E-Portfolio BPA" (> Lernweg Berufspraxis. Leitfaden zur Dokumentatio: 4).

Ursprünglich war in diesem Projekt "nur" geplant, 3-4 Good-Practices an Sammlungen von Studierenden (als Vorarbeit für die Standortbestimmung) zu kommentieren und zu veröffentlichen. Es zeigte sich jedoch, dass die Qualität der Portfolioarbeit grundsätzlich noch verbessert werden und dass der Mehrwert dieser Methode noch klarer ausgewiesen werden muss. Deshalb muss unter anderem schon Beginn des Studiums die Ausbildung der Portfolioarbeit koordinierter ablaufen. Dies wurde nun so gelöst, dass im Modul Medien und Informatik 1 exemplarisch mit dem Portfolio gearbeitet wird. Gleichzeitig müssen Ideen und Konzepte für die einzelnen Module erarbeitet und umgesetzt werden, wie die Dokumentation und Reflexion im Portfolio aussehen könnte (oder eventuell je nach Modul sogar aussehen muss). Ein Beispiel für diese modulspezifische Arbeit ist im Projekt 26 dokumentiert: "Leistungsnachweis analog und digital - Nutzung des E-Portfolios für das Praktikum 3". Aufbauend auf diesen Massnahmen und den Vorgaben der BPA werden nun erst nach Abschluss der Projekte Good-Practice für die Standortbestimmung erstellt.

CAS "Berufspraxis kompetent begleiten" [19]

Einleitung

Der Weiterbildungslehrgang "Berufspraxis kompetent begleiten" für Praxislehrpersonen ist in drei reguläre Module und ein Abschlussmodul aufgeteilt. Module sind längere Lerneinheiten, die mit einem Leistungsnachweis abgeschlossen werden.
Das erste Modul qualifiziert für den Grundauftrag als Praxislehrkraft und wird von jedem Grundausbildungsinstitut spezifisch für ihre Praxislehrkräfte angeboten. Die Module 2 und 3 qualifizieren für den erweiterten Auftrag als Praxislehrkraft sowie weitere Funktionen im Bereich der Lehrerinnen- und Lehrerbildung“ (Studienplan 2014: 3).

Modul 1

  • grundlegende Aspekte von Professionalität bzw. Rolle Lehrperson (Berufsverständnis im Wandel, aktuelle Diskurse)
  • den Aufbau der Berufspraktischen Ausbildung an der PH und die Verschränkungen mit den Modulen
  • die Begleitung der Studierenden in den Praktika
  • verschiedene fachdidaktische und erziehungswissenschaftliche Vertiefungen

Die Teilnehmenden vertiefen sich inhaltlich selbstständig und erbringen dazu zu verschiedenen Themen einen Leistungsnachweis.

E-Portfolio

Die Praxislehrpersonen erstellen ein Profil im SWITCHportfolio und für das Modul 1 wird eine Gruppe eröffnet.

Alle Informationen zum Kurs werden in der Gruppe abgelegt. Die Praxislehrpersonen schalten ihre Leistungsnachweise in der Gruppe frei und erstellen (je nach persönlichem Wunsch) auch eine Gruppenansicht damit. Es ist für die Mitglieder so möglich, gegenseitig Einsicht in die Leistungsnachweise zu nehmen. Die Praxislehrpersonen veröffentlichen Texte / Reflexionen zum eigenen Berufsalltag und zu der Betreuung von Studierenden, dies ermöglicht ihnen, neben der persönlichen Auseinandersetzung, Einblick zu nehmen in die Arbeit der Studierenden im Rahmen der Praxisbegleitgruppen (E-Portfolio) --> Didaktischer Doppeldecker: Studierende und Praxislehrpersonen arbeiten mit dem Portfolio.

Das Medien-in-der-Lehre-Projekt stellte die Initialzündung für vernetztes Arbeiten der Praxislehrpersonen und Dozierenden dar. Das E-Portfolio wird aktiv für Materialaustausch und Kooperation genutzt. In den kommenden Semestern soll aufgrund der positiven Erfahrungen die Arbeit mit dem SWITCHportfolio noch intensiviert werden. Die im Projekt aufgebauten Kompetenzen werden genutzt, um eine weitere virtuelle Zusammenarbeit mit den verschiedenen Modulen voranzutreiben.