BeeBot im KG Marzili

Abstract
Luis Schertenleib / Oana Schrittwieser; HS15; Profil VST
Ein Morgen mit Kindergärtner - Ein Einblick ins Programmieren
SuS Marzili.jpg 

Thema / Ziel des Klassenbesuchs / Aufgabenstellung

Ziel:
Schülerinnen und Schüler können Medien gezielt für persönliche Bedürfnisse, zur Informationsbeschaffung und zum Lernen auswählen und nutzen. Dabei lernen sie, Geräte und Programme zu bedienen und medial aufbereitete Inhalte zu verstehen und zu bewerten. Mediengestützte Interaktionen in kleineren und grösseren Gemeinschaften erfordern sowohl Sachwissen als auch soziale und personale Kompetenzen. Die BeeBot’s werden vorgängig programmiert und führen nach dem Startsignal die eingegeben Befehle aus. Möglich sind die Befehle vorwärts, rückwärts, links, rechts. Entweder am Boden oder auf einem Rasterplakat können die Beebots die Strecke abfahren. Um die Beebots richtig zu lenken, ist das Vorstellungsvermögen wichtig. Die vorgegebene Strecke muss vorgängig klar programmiert werden. Um eine Strecke abzuschätzen müssen die Längen klar sein, dabei helfen die Rasterquadrate. Mit Ihnen kann die Stecke in klare Einheiten strukturiert werden.

Klassenbesuch:

Der Gegenstand unseres Besuchs war ganz klar der Einsatz der Beebots. Als Ziel setzten wir uns zu Beginn, dass die Kinder erste Erfahrungen mit dem Programmieren machen können. Wir wollten den SuS den Zugang zu einem Programmiergerät ermöglichen. Ein erweitertes Ziel war, dass die Kinder den Beebot an ein bestimmtes Ziel fahren lassen können. Mit einer gezielten Einführung ins Thema, die alle Kinder miteinbezog, trafen die Kinder das erste Mal auf die Beebots. Mit den Einstiegsfragen: "Was bedeutet das Wort programmieren?" und "Wie kann man etwas programmieren?" suchten wir mit den Kindern nach Antworten. Mit diesen Fragen erhoben wir das sogenannte Präkonzept. Somit wussten wir, was die Kinder bereits wussten und welche Erfahrungen sie mitbringen. Weiter ging es mit dem Programmieren eines Kindes. Somit verbildlichten wir das Vorgehen beim Programmieren. Mit dem Berühren der beiden Schultern, Kopf und Rücken konnte man sein "Roboter-Kind" programmieren. Anschliessend durften die Kinder das Freispielangebot annehmen oder aber bei uns mit den Beebots weitermachen. Übrig blieben 3 gewillte Kinder und mit diesen konnten wir intensiv arbeiten. Die Beebots wurden gezeigt und vorgestellt. Die Kinder konnten die Beebots anfassen und betrachten. Gemeinsam liessen wir die Beebots auf dem Boden fahren. Dann versuchten wir den Beebot so einzustellen, dass er an ein vorgegebenes Ziel kommt. Dann durften die Kinder eine eigene Karte für den Beebot zeichnen. Sie konnten somit mit ihren Beebots auf den leeren Rastermappen ihre eigene Landschaft abfahren.

Erarbeitungsschritte / Arbeitsprozess

1. Schritt: "Was bedeutet das Wort programmieren?" und "Wie kann man etwas programmieren?"
2. Schritt: Bewegter Einstieg - Kinder programmieren
3. Schritt: Programmieren
4. Schritt: Name fahren
5. Schritt: Sich orientieren
6. Schritt: Wettrennen
7. Schritt: Eigene Karte erstellen
8. Schritt: Beebot-Garage basteln

Reflexion zum Klassenbesuch

Wir sind sehr zufrieden mit dem Kindergartenmorgen, den wir durchgeführt haben. Trotzdem gibt es einige Punkte, die wir optimieren würden. Zum einen könnten wir uns vorstellen, dass wir mit unserem Vorhaben die Kinder besser erreichen könnten, wenn wir sie besser kennen würden. Und aber auch, wenn die Thematik nicht neu und unbekannt sei. Da wir die Kinder das erste Mal mit dem Thema "Programmieren" konfrontierten, fühlten sich viele nicht wirklich angesprochen.
Wir könnten uns vorstellen, dass die Einbindung der Beebots in den Kindergartenalltag mit einer Postenarbeit verbunden werden könnte. Eine Variante wäre natürlich auch, dass eine Spielecke in der Lernumgebung die Beebots enthält. In dieser Ecke könnten die Kinder sich mit den Beebots beschäftigen und dem Programmieren auf die Spur kommen.
Rückwirkend müssen wir uns eingestehen, dass die Klassenarbeit eher schwierig war. Trotzdem war uns der Einstieg im Plenum gelungen. Die Arbeit in der Kleingruppe aber bietet sich eher an. Die Gruppe von 3 Kindern war perfekt und eignete sich ideal für die intensive Auseinandersetzung mit der Thematik.

Bezug zur Schulstufe / Lehrplanbezug

ICT/M.2
Auswählen und Handhaben von Medien

  • Die Schülerinnen und Schüler können Geräte und Programme bedienen und anwenden. (MI.2.3)
  • Die Schülerinnen und Schüler können einfache Problemstellungen analysieren, mögliche Lösungsverfahren beschreiben und in Programmen umsetzen. (MI.2.2.)

Kompetenzstufe

  • Die SuS können Geräte ein- und ausschalten, Programme starten, und beenden, einfache Funktionen nutzen.
  • Die SuS lernen einen Gegenstand oder eine Person so zu lenken, dass ein gewünschtes Ziel erreicht.
  • Die SuS lernen klare Befehle zu erteilen und diese logisch einzusetzen.
  • Die SuS können einen BeeBot bedienen.

Fazit / Ausblick

Die Arbeit mit den Beebots hat uns sehr viel Freude bereitet. Gerne würden wir dies in unserem zukünftigen Beruf weiter anwenden. Wir überlegen uns, ein Beebot-Pack zu kaufen. Das Programmieren und Koordinieren kann somit spielerisch gelernt werden.